ZAHNFLEISCHERKRANKUNGEN – FAKT ODER MYTHOS?

Zahnfleischerkrankungen betreffen viele Menschen weltweit. Ungefähr 50 % der Erwachsenen weltweit leiden einmal im Leben an einer Gingivitis. Es gibt auch eine Reihe von Mythen zu Zahnfleischerkrankungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Es folgen einige verbreitete Mythen rund um Zahnfleischerkrankungen – zusammen mit wichtigen Aspekten bei der Ursache und Behandlung von Zahnfleischerkrankungen...

1. ZAHNFLEISCHBLUTEN BETRIFFT NUR ALTE MENSCHEN – MYTHOS

Zahnfleischbluten ist ein häufiges Symptom für eine Zahnfleischerkrankung und wird oft durch Zahnbelag um, auf und zwischen den Zähnen verursacht. Es kann Menschen in allen Altersstufen betreffen, obwohl es bei Kindern weniger häufig auftritt.

2. ZAHNFLEISCH, DAS ZURÜCKGEGANGEN IST, KANN NICHT NACHWACHSEN – TATSACHE

Kann zurückgegangenes Zahnfleisch nachwachsen? Nein. Wenn sich das Zahnfleisch zurückgebildet hat, wächst es nicht mehr nach. Regelmäßige Verwendung von Zahnseide und einer fluoridhaltigen Zahnpasta wie parodontax® kann dazu beitragen, der weiteren Bildung von Zahnbelag vorzubeugen, ein möglicher Grund für Zahnfleischrückgang. 

3. ZU FESTES ZÄHNEPUTZEN KANN ZU ZAHNFLEISCHBLUTEN FÜHREN – FAKT

Zu festes Zähneputzen kann Zahnfleischbluten verursachen. Zahnfleischbluten könnte aber auch ein Zeichen für eine Zahnfleischerkrankung sein (Gingivitis). Sie sollten sich also immer an Ihren Zahnarzt wenden, wenn Sie nach dem Zähneputzen Blut ausspucken. Beim Zähneputzen ist es wichtig, nicht zu fest zu drücken. Verwenden Sie eine Handzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste mit kleinem Kopf und weichen abgerundeten Borsten. Bewegen Sie diese vorsichtig mit kreisförmigen oder ovalen Bewegungen und achten Sie dabei besonders auf den Zahnfleischrand (den Bereich, an dem Zahnfleisch und Zahn zusammentreffen). Es wird auch empfohlen, die Zahnbürste alle drei Monate zu wechseln.

4. ZAHNFLEISCHERKRANKUNGEN SIND NICHT IMMER SCHWERWIEGEND – MYTHOS

Bei einer Gingivitis handelt es sich um das erste Stadium der Zahnfleischerkrankung, die mit der richtigen Behandlung und einer guten täglichen Mundpflegeroutine geheilt werden kann. Bleibt sie unbehandelt, kann sich eine schwerere Form der Zahnfleischerkrankung entwickeln, die Parodontitis. Diese ist irreversibel und kann zu Zahnverlust führen.

5. ICH MUSS NUR ZUM ZAHNARZT, WENN EIN PROBLEM AUFTRITT – MYTHOS

Sprechen Sie möglichst frühzeitig mit Ihrem Zahnarzt, wenn Sie denken, dass Anzeichen einer Zahnfleischerkrankung vorliegen, wie beispielsweise Blut beim Zähneputzen oder bei der Verwendung von Zahnseide. Sie sollten jedoch auch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Zahnarzt wahrnehmen, selbst wenn Sie glauben, alles sei in Ordnung. Ihr Zahnarzt kann Anzeichen einer Zahnfleischerkrankung oder andere Probleme erkennen, bevor sich Symptome zeigen, und Ihnen helfen, das Fortschreiten einer Zahnfleischerkrankung zu verhindern.